Wir sind auf dem Land. Kikerikiiiiiiii! Aufstehen!!! Vögelein zwitschern und irgendwo kreischt ein Pfau. Es treibt mich nach draußen. Aber für Frühstück auf der Terrasse ist es definitiv noch zu frisch. Wir verziehen uns nach drinnen. We are in the country. Cock-a-doodle-doo!!! Get up! Birds are chirping and a peacock is screeching somewhere. It drives…

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Muro – Alcudia – Formentor – Playa de Muro

Wir sind auf dem Land. Kikerikiiiiiiii! Aufstehen!!! Vögelein zwitschern und irgendwo kreischt ein Pfau. Es treibt mich nach draußen. Aber für Frühstück auf der Terrasse ist es definitiv noch zu frisch. Wir verziehen uns nach drinnen.

We are in the country. Cock-a-doodle-doo!!! Get up! Birds are chirping and a peacock is screeching somewhere. It drives me outside. But it’s definitely still too fresh for breakfast on the terrace. We retreat inside.

Rundgang um und durch Muro. Es gibt keine Vorschläge auf Komoot. Ich stelle selbst etwas zusammen: 4 km. An einem Aussichtspunkt zur Alcudiabucht vorbei (unspektakulär), zum Ortszentrum (Kirche und Markt). Ich stoße mittendrin auf Widerstand, denn es scheint etwas tot. Erst an der Kirche beginnt das Treiben, denn dort war Markt. Am Feiertag! In der Kirche geht gerade der Ostergottesdienst zu Ende. Halleluja! Familie hat es sich anders vorgestellt. Man will dorthin, wo mehr los ist. Alcudia. Ich nehme noch einen Umweg zur Stadtmauer, von der man einen schönen Blick auf die Ebene bis zum Meer (Platja de Muro) hat. Es ist so schön ruhig hier. Ich ahne schon, so bleibt es nicht.

Tour around and through Muro. There are no suggestions on Komoot. I put something together myself: 4 km. Past a viewpoint to Alcudia Bay (unspectacular), to the town centre (church and market). I encounter resistance, because it seems a bit dead. The hustle and bustle only starts at the church, because there was a market there. On a public holiday! The Easter service is just finishing in the church. Hallelujah! The family had imagined it differently. They want to go where there’s more going on. Alcudia. I take a diversion to the town wall, from where you have a beautiful view of the plain all the way to the sea (Platja de Muro). It’s so nice and quiet here. I suspect it won’t stay that way.

Und ich habe recht. Alcudia. Man kann den Ort gar nicht richtig genießen. Parkplätze überfüllt. Man parkt irgendwo, dafür kostenlos. Die Gassen voller Touristen – Nepp – Shops, Restaurants und Massen von Menschen. Jeder Zweite spricht deutsch. Ach was, fast jeder spricht deutsch. Die Mädels genießen dennoch und schlendern durch die Geschäfte. Den Hafen von Alcudia nehmen wir in der Durchfahrt mit und fahren weiter nach Pollenca und Formentor.

And I’m right. Alcudia. You can’t really enjoy the place. Overcrowded car parks. You park somewhere, but for free. The alleyways are full of tourist shops, restaurants and crowds of people. Every second person speaks German. Well, almost everyone speaks German. Nevertheless, the girls enjoy themselves and stroll through the shops. We take in the harbour of Alcudia as we pass through and continue on to Pollenca and Formentor.

Ausgesucht von meinen Töchtern: der Aussichtspunkt von Colomer – an einer Felswand mit Blick aufs Meer. Wir schlängeln uns mit vielen anderen Autos und Fahrrädern die Serpentinen hinauf. Die Straße wird schmaler und verrückte Fahrradfahrer brettern uns entgegen. Am Aussichtspunkt selbst staut es sich. Keine Parkplätze frei. Mehrere Reisebusse warten auf ihre Passagiere. Wir fahren in eine Nebenstraße, die auch schon recht zugeparkt ist. Und dann einfach einem Auto hinterher. Die Straße geht weiter hinauf und wird noch enger und unbefestigt. Es geht steil hinab. Wir halten die Luft an, Die Mädels schreien STOP. Und dann? Wir können nicht einfach umdrehen. Wir müssen irgendwie weiter. Wenn uns jetzt jemand entgegen kommt, was machen wir dann? Zum Glück kommt keiner und die Straße endet an einer Ruine. Drei Autos stehen vor uns. Drei folgen uns. An uns kommt keiner mehr vorbei. Ok, zurück kommen wir nur, wenn alle gemeinsam rangieren und losfahren. Wir klettern den Berg hinauf zum alten Wachturm Albercutx. Was für ein Rundum-Blick auf Pollenca, Alcudia, das Meer, den überfüllten Parkplatz von Colomer. Wow! Was für ein Abenteuer!

Chosen by my daughters: the Colomer viewpoint – on a rock face overlooking the sea. We wind our way up the hairpin bends with lots of other cars and bikes. The road narrows and crazy cyclists speed towards us. There is a traffic jam at the viewpoint itself. No free parking spaces. Several coaches are waiting for their passengers. We turn into a side road, which is also quite busy. And then just follow a car. The road continues uphill and becomes even narrower and unpaved. It goes steeply downhill. We hold our breath, the girls shout STOP. And then? We can’t just turn round. We have to keep going somehow. If someone comes towards us now, what are we going to do? Luckily, no one comes and the road ends at a ruin. There are three cars in front of us. Three are following us. Nobody can get past us. Okay, we can only get back if we all manoeuvre together and drive off. We climb up the mountain to the old Albercutx watchtower. What a panoramic view of Pollenca, Alcudia, the sea and the crowded Colomer car park. Wow! What an adventure!

Und wie kommen wir wieder zurück? Wie wir raufgekommen sind. Rangieren, Wenden und langsam Hinabfahren. Etwas unspektakulärer als die Anreise. Nur standen wir am Aussichtspunkt wieder im Stau, weil die Reisebusse die Kreuzung blockierten.

And how do we get back? The same way we came up. Manoeuvring, turning and slowly driving back down. A little less spectacular than the journey there. But we were stuck in a traffic jam again at the viewpoint because the coaches were blocking the junction.

Auf der Rückfahrt überlegen wir zu lange, wohin wir eigentlich wollen. Mal an den Strand, oder direkt zurück? Das Navi kann nicht so schnell mitdenken und schickt uns in Sackgassen. Navi-Streik! Wir fahren den gleichen Weg zurück nach Alcudia, wollen an den Strand von Muro. Aber wenn zwei Navis völlig verschiedene Strecken angeben, kann das nichts werden. Alcudia lässt uns irgendwie nicht los. Wir drehen Kreise um den Ort, bis wir endlich den Weg zum Strand von Muro finden.

On the way back, we think too long about where we actually want to go. To the beach or straight back? The sat nav can’t think so quickly and sends us down dead ends. Sat nav strike! We take the same route back to Alcudia and want to go to Muro beach. But when two sat navs give completely different routes, it can’t work. Somehow Alcudia just won’t let us go. We drive in circles around the town until we finally find the way to Muro beach.

Kleiner Spaziergang am Strand zum nächst besten Café. Es sind ein paar Mutige im Wasser. Uns ist der Wind zu kühl. Wir finden eine Beachbar mit dem Namen Isabella Beach. Passt doch! Und endlich komme ich zu meinem ersten Curtado auf Malle.

A short walk along the beach to the nearest café. There are a few brave souls in the water. The wind is too cool for us. We find a beach bar called Isabella Beach. Fits the bill! And I finally get my first curtado on Malle.

Noch kein Bad im Meer und auch noch nicht im Pool. Vielleicht morgen.

No dip in the sea or pool yet. Maybe tomorrow.

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