Wir freuten uns auf einen entspannten und zugleich spannenden ersten Urlaubstag auf Bali. Doch er endete etwas enttäuschend – und irgendwie vertan. Wir starten gelassen in den Tag, schlafen aus, wie geplant, drehen ein paar gemütliche Runden durch die Pools und genießen das fröhliche Vogelgezwitscher. Doch der Geruch ließ uns nicht los: Sobald die Klimaanlage…

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Schimmel deluxe – Ein Duft, den man nicht vergisst – Cliffhanger Fortsetzung

Wir freuten uns auf einen entspannten und zugleich spannenden ersten Urlaubstag auf Bali. Doch er endete etwas enttäuschend – und irgendwie vertan.

Wir starten gelassen in den Tag, schlafen aus, wie geplant, drehen ein paar gemütliche Runden durch die Pools und genießen das fröhliche Vogelgezwitscher. Doch der Geruch ließ uns nicht los: Sobald die Klimaanlage lief, roch es penetrant nach Schimmel. Der einzige Makel an dieser ansonsten traumhaften Anlage. Dabei hatten wir ein riesiges Zimmer, ein großes Bett, einen Balkon mit Dschungelblick – alles, was das Herz begehrt. Wünsche wurden uns quasi von den Lippen abgelesen.

Wir fragten nach einem anderen Zimmer und ließen uns das Frühstück in aller Ruhe schmecken. In der Zwischenzeit suchte man nach einer Lösung. Doch das Ersatzzimmer roch genauso nach Schimmel. Das Problem schien bekannt zu sein. Alex suchte online nach einer Alternative und fand eine kleinere Anlage. Das Hotel konnte keinen Ersatz anbieten – auch nicht an anderen Standorten. Uns blieb wohl nichts anderes übrig, als die kleinere Variante zu nehmen. Es war dem Management sichtlich unangenehm, und sie erkannten an, dass wir dort nicht bleiben konnten. Immerhin stellten sie uns das Taxi zum neuen Hotel.

Schade. Aber eine Chance auf Luxus wartet noch in zwei Tagen in Candi Dasa.

Die Ausweichunterkunft lag etwas weiter weg vom quirligen Ubud. Unsere Hütte war kleiner und bot natürlich nicht denselben Luxus – aber Terrasse und Pool waren vorhanden, das Personal herzlich und zuvorkommend. Alles eben eine Nummer kleiner. Wir werden es überleben. Und so habe ich wieder eine Geschichte zu erzählen.

Inzwischen neigte sich der Tag dem Ende zu, und wir wollten doch eigentlich noch den Heiligen Affenwald von Ubud besuchen. Vom ersten Hotel hätte man ihn bequem zu Fuß erreichen können. Jetzt jedoch brauchten wir ein Grab/Uber, das sich durch den endlosen Verkehrsstau quälte. Kurz nach 17 Uhr erreichten wir den Eingang – geschlossen ab 17 Uhr. Pech gehabt! Ach, wie ärgerlich.

Den Fußweg entlang der Hauptverkehrsstraße kann man nicht gerade eine Flaniermeile nennen: Es ist laut, die Straße verstopft, Motorräder schlängeln sich von allen Seiten durch. Meist jedoch verbirgt sich hinter der Häuserfassade ein kleines Paradies, und vom Straßenlärm bekommt man drinnen kaum etwas mit.

So entdeckten wir ein charmantes, kleines Thai-Restaurant mit Blick auf ein Reisfeld – eine völlig andere Welt tat sich auf. Auf dem Feld arbeiteten ein paar Bauern. Was für eine anstrengende Arbeit das sein muss! Davor posierten ein paar „Instagram-Girls“ für ihre perfekten Fotos. Herrlich albern.

Wir beobachteten Javaweber – kleine schwarze Vögel, die in Schwärmen über das Reisfeld herfielen. Eine Plage? Dazu gab es wieder das wohl beste Essen der Welt, köstliche Drinks und ein feines Dessert. So fand der Tag doch noch einen würdigen Abschluss.

Mit einem Grabtaxi schlichen wir zurück ins Hotel, sprangen noch einmal in den Pool und gingen früh schlafen. Morgen heißt es: Früh aufstehen – wir haben einiges vor!

Mold Deluxe – A Scent You’ll Never Forget – Cliffhanger Continuation

We were looking forward to a relaxed yet exciting first day of vacation in Bali. But it ended somewhat disappointing – and, well, a bit wasted.

We started the day in a laid-back mood, slept in as planned, took a few leisurely laps in the pools, and enjoyed the cheerful birdsong. But the smell wouldn’t leave us alone: as soon as the air conditioning was on, it reeked intensely of mold. The only flaw in this otherwise dreamy resort. We had a huge room, a big bed, a balcony with a jungle view – everything you could possibly want. Our wishes were practically read from our lips.

We asked for another room and enjoyed breakfast at our own pace. Meanwhile, they looked for a solution. But the replacement room smelled just as moldy. The problem seemed to be well-known. Alex searched online for an alternative and found a smaller resort. The hotel couldn’t offer any replacement – not even at other locations. So we had no choice but to take the smaller option. The management was clearly embarrassed and acknowledged that we couldn’t stay there. At least they arranged a taxi to the new hotel.

A pity. But we still had a chance for luxury in two days in Candi Dasa.

Our alternative accommodation was a bit further away from bustling Ubud. Our hut was smaller and of course didn’t offer the same level of luxury – but it had a terrace and a pool, and the staff were warm and friendly. Everything was simply on a smaller scale. We’d survive. And so I had yet another story to tell.

By now, the day was drawing to a close, and we had actually planned to visit the Sacred Monkey Forest in Ubud. From the first hotel, it would have been a comfortable walk. Now, however, we needed a Grab/Uber that had to fight its way through the endless traffic jam in Ubud. We arrived shortly after 5 p.m. – closed from 5 p.m. onwards. Just our luck! How annoying.

The footpath along the main road can hardly be called a promenade: it’s loud, the road is clogged, and motorbikes weave through from every direction. But often, behind the façade of the houses, a little paradise is hidden, and once inside, you barely notice the chaos outside.

That’s how we found a charming little Thai restaurant with a view of a rice field – an entirely different world opened up. A few farmers were working in the field. What a strenuous job that must be! In front of it, some “Instagram girls” posed for their perfect shots. Utterly ridiculous.

We watched Java weavers – small black birds swooping in and feasting on the rice in flocks. A pest, perhaps? We enjoyed what must be the best food in the world once again, with delicious drinks and a fine dessert. That way, the day ended on a fitting note after all.

We took a Grab taxi back to the hotel, had one last dip in the pool, and went to bed early. Tomorrow, it’s: early rise – we’ve got a lot planned!

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