Es ist eine Ewigkeit her seit meinem letzten Blog. Oktober? Réunion? Nicht mal einen Jahresrückblick habe ich geschafft. Schule, Seminar, Schule, Konferenzen, Sitzungen, Beratungen, Zeugnisse hatten mich voll im Griff. Bis zur letzten Minute. Doch jetzt ist es wieder so weit. Winterferien. Ein neues Abenteuer lockt: Es geht aus der Kälte in die noch krassere…

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Von Berliner Eischaos zu Lapplands -25 Grad: Winterflucht ins Nordlicht

Es ist eine Ewigkeit her seit meinem letzten Blog. Oktober? Réunion? Nicht mal einen Jahresrückblick habe ich geschafft. Schule, Seminar, Schule, Konferenzen, Sitzungen, Beratungen, Zeugnisse hatten mich voll im Griff. Bis zur letzten Minute.

Doch jetzt ist es wieder so weit. Winterferien. Ein neues Abenteuer lockt: Es geht aus der Kälte in die noch krassere Kälte nach Lappland.

Unglaublich: In Berlin ist gleich nach Weihnachten der Winter eingebrochen. Einfach so! Und der hat die Stadt im Griff. Angekündigte Schneestürme, die dann doch ausfallen, führen zu Ausnahmesituationen. Schulen bleiben zu – für nichts. Eisregen führt zur Vollkatastrophe. Der Straßenbahnverkehr wird wegen gefrorener Oberleitungen für Tage eingestellt. Um zum Dienst zu kommen, bleibt nichts anderes übrig, als über spiegelglatte Flächen zu laufen. Schnee kommt noch oben drauf. Die Notaufnahmen haben zu tun. Hinzu kommt: Ab Montag werden in Berlin die öffentlichen Verkehrsmittel bestreikt. (Interessiert uns erstmal nicht.)

Wir flüchten in der Gewissheit, dass es auch anders geht. Ich freue mich riesig auf abartige Kälte. (In Lappland sollen es gerade -25 Grad sein.) Auf richtigen Schnee, einzigartiges Licht und vielleicht Polarlichter. Die süße kleine Ferienwohnung mit einer kleinen Sauna. Skifahren.

Wie auch schon im letzten Jahr nehmen wir den Umweg über München nach Kittilä. Mitten in der Nacht aufstehen. Der Flug geht schon 6 Uhr. Und immer wieder diese Anspannung und dieses Bauchgrummeln. Nach dieser Eiswoche traue ich den Ö ffentlichen nicht mehr so richtig. Wir müssen mit der Tram fahren, denn es gibt nur noch einen Flughafenzubringer vom Hauptbahnhof so früh morgens. Die S-Bahn ist auf Ersatzverkehr umgestiegen. Und das zu Beginn der Ferien.

Es funktioniert alles. Pünktlich. Nur schnell weg hier aus der Eishölle.

Ungewöhnlich: Wir fliegen über Brandenburg, Sachsen hinein nach Bayern – es ist überall weiß. Wir könnten den Winter auch anders haben, direkt vor der Haustür. Aber ohne Polarlichter.

From Berlin’s Ice Chaos to Lapland’s -25°C: A Winter Escape Chasing the Northern Lights

It’s been an eternity since my last blog post. October? Réunion? I didn’t even manage a year-in-review. School, seminar, school, conferences, meetings, consultations, report cards had me completely in their grip. Right up to the very last minute.

But now it’s that time again. Winter break. A new adventure is calling: we’re heading out of the cold and into even more extreme cold—up to Lapland.

Unbelievable: in Berlin, winter hit right after Christmas. Just like that! And it’s got the city under control. Forecast snowstorms that then don’t happen still lead to exceptional situations. Schools close—for nothing. Freezing rain turns into a full-on catastrophe. Tram service is suspended for days because the overhead lines freeze. To get to work, there’s nothing left to do but walk across glass-smooth surfaces. Then snow gets piled on top. The ERs are busy.

We’re escaping, certain that it can be different. I’m ridiculously excited for brutal cold. (Apparently it’s -25°C in Lapland right now.) For real snow, unique light, and maybe northern lights. The sweet little holiday apartment with a small sauna. Skiing.

Just like last year, we’re taking the detour via Munich to Kittilä. Getting up in the middle of the night. The flight leaves at 6 a.m. And again and again this tension and the queasy feeling in my stomach. After this week of ice, I don’t really trust public transport anymore. We have to take the tram, because that early in the morning there’s only one airport connection from the main station. The S-Bahn has switched to replacement buses. And right at the start of the holidays.

Everything works. On time. Just get away from this ice hell as quickly as possible.

Unusual: we fly over Brandenburg and Saxony into Bavaria—it’s white everywhere. We could have winter differently, right on our doorstep. But without the northern lights.

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