Unsere erste Urlaubswoche neigt sich dem Ende zu. Montenegro. Zum Warmwerden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Obwohl wir in Deutschland in diesem Sommer auch schon bei glühenden Temperaturen geächzt haben, müssen wir uns erst langsam an dieses Klima gewöhnen. Ein völlig anderer Tagesablauf. Am besten steht man sehr früh auf, genießt die Morgenkühle, bis die…

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Wo die Hitze den Takt angibt – Montenegro als Warm-up

Unsere erste Urlaubswoche neigt sich dem Ende zu. Montenegro. Zum Warmwerden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Obwohl wir in Deutschland in diesem Sommer auch schon bei glühenden Temperaturen geächzt haben, müssen wir uns erst langsam an dieses Klima gewöhnen.

Ein völlig anderer Tagesablauf. Am besten steht man sehr früh auf, genießt die Morgenkühle, bis die Sonne aufgeht, legt sich nochmal für eine Runde ins Bett und steht dann ganz in Ruhe auf. Frühstück, Pool, Buch lesen oder am Designen eines Tops verzweifeln, Pool, Kaffee, Buch, Stricken, Pool … und so weiter. Zwischendurch im klimaanlagengekühlten Zimmer etwas runterkommen. Bis es draußen wieder etwas erträglicher wird.

Genauso verliefen die letzten beiden Tage. Erst am letzten Tag setzten wir uns nochmal in Bewegung. Noch einmal das glasklare Wasser der Kotor-Bucht genießen. Wir fuhren etwas weiter in die Bucht hinein und fanden ein schattiges Plätzchen in Morinj, ein paar Kilometer vor Perast und der Touristenhölle.

Es war gar nicht so leicht, einen Platz zu finden, denn die Strandabschnitte sind sehr schmal und steinig. Alle Parkbuchten sind zugeparkt. Es ist Samstag.

Wir fanden sogar eine Steinbank, auf der wir uns im Schatten niederlassen konnten, direkt gegenüber einer kleinen Austernfarm. Auf jeder Boje saß eine Möwe. Lustig!

Taucherbrille und Schnorchel auf, Badeschuhe an und rein geht’s. Ich nehme meine GoPro mit, um Aufnahmen von den Netzen mit den Austern und Muscheln zu machen. Aber ausgerechnet im entscheidenden Moment wollte sie keine Aufnahmen machen. SD-Karte vergessen einzulegen. Ich Dummi! Ich hoffe dennoch auf ein paar Aufnahmen, die Alex gemacht hat. Es sah gespenstisch aus mit den Seilen und Netzen, die im Wasser hingen.

Wir genießen den Spätnachmittag in der Bucht. Auf der Steinbank wird es allerdings mit der Zeit etwas unbequem. Auf dem steinigen Boden zu liegen tat ebenfalls weh.

Es sind noch Koffer zu packen und Sachen zu sortieren. Morgen geht es weiter in Richtung Dubrovnik. Ein letzztes Glas Rotwein auf unserer Terrasse mit Blick auf die Bucht. Aus der Ferne hallen die Partyklänge des La Bamba Clubs in Igalo herüber. Was werden wir wohl am meisten vermissen?

Wahrscheinlich den Pool. Bei den folgenden Unterkünften haben wir dafür allerdings den Strand in Fußweite.

Where the Heat Sets the Pace – Montenegro as a Warm-Up

Our first week of vacation is slowly coming to an end. Montenegro. A warm-up. In every sense of the word.

Even though we already endured scorching temperatures in Germany this summer, it still takes some time to adjust to this climate.

The daily rhythm is completely different. The best approach is to get up very early, enjoy the cool morning air until the sun rises, then go back to bed for another nap before easing into the day. Breakfast, pool, reading a book or struggling to design a top, pool, coffee, book, knitting, pool… and so it goes. In between, retreating to our air-conditioned room to cool down until the heat outside becomes a little more bearable.

That’s exactly how we spent the last two days. Only on the final day did we decide to venture out again. One last chance to enjoy the crystal-clear waters of the Bay of Kotor. We drove a little farther into the bay and found a shady little spot in Morinj, a few kilometers before Perast and the tourist madness.

Finding a place wasn’t easy. The beaches here are narrow and rocky, and every parking bay was already full. It was Saturday, after all.

We even found a stone bench where we could sit in the shade, right across from a small oyster farm. There was a seagull perched on every buoy. Quite a funny sight!

Masks and snorkels on, water shoes on, and into the water we went. I took my GoPro with me to film the oyster and mussel nets beneath the surface. But, of course, at the crucial moment it refused to record. I had forgotten to insert the SD card. Silly me! I still hope Alex managed to capture a few good shots. It looked almost eerie, with all the ropes and nets hanging beneath the water.

We enjoyed the late afternoon in the bay. After a while, though, the stone bench became rather uncomfortable, and lying on the rocky ground wasn’t much better.

There were still suitcases to pack and things to sort out. Tomorrow we’ll continue our journey toward Dubrovnik. One last glass of red wine on our terrace overlooking the bay. In the distance, the music from the La Bamba Club in Igalo drifts across the water. What will we miss the most?

Probably the pool. On the other hand, our next accommodations will have the beach within walking distance.

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