Es ist schon wieder alles vorbei. Fast. Ich sitze in Dubrovnik am Flughafen, der Koffer ist eingecheckt, die Security im Schnelldurchlauf absolviert, Parfum getestet und eingedieselt – als Ersatz fürs fehlende Deo.
Auf dem Weg von Hvar nach Dubrovnik zogen noch einmal alle Stationen unserer Urlaubsreise an uns vorbei. Angefangen mit der Fahrt quer über die gesamte Insel Hvar von unserem Quartier bis zur Fähre nach Sućuraj, vorbei an Stari Grad, Jelsa und Humac, über eine schmale Straße mit Gegenverkehr. Sogar ein Bus kam uns entgegen.
Dann die Überfahrt nach Drvenik und die Weiterreise entlang der Adriaküste, durch das fruchtbare Neretva-Delta, vorbei an Ston mit der längsten historisch erhaltenen Mauer Europas. Ein kurzer Abstecher an den Strand, an dem wir vor einer Woche noch bei Sonnenuntergang badeten. Noch einmal rein ins kühle Nass, das inzwischen schon fast Badewannentemperatur hat. Heute ist es aber auch heiß: 35 Grad Celsius zeigen die Anzeigen an der Schnellstraße.
Noch einmal ein Blick auf Dubrovnik von oben. Heute ohne Kreuzfahrtschiffe. Dann die Bucht von Cavtat, von der es nur noch wenige Kilometer bis zum Flughafen sind.
Ich werde melancholisch. Der Blick auf die saphirblaue Adria, die türkisfarbenen Buchten, die steinigen Strände. Ich vermisse es jetzt schon.
Am meisten werde ich unseren Privatstrand auf Hvar vermissen. Jeden Morgen begann unser Tag mit einer Runde Schwimmen in diesem unglaublich klaren Wasser.



Die letzten Tage waren so heiß und schwül, dass wir auf größere Aktivitäten verzichteten. Stattdessen genoss ich meine Bücher – diesmal auf dem E-Reader, denn so viele Bücher bekomme ich analog nun mal nicht in den Koffer.
Erst gegen Abend verließen wir Strand und klimatisierte Hütte, auf der Suche nach Bars, Sonnenuntergängen und Cocktails.
Vorgestern erklommen wir dafür die Spanische Festung mit ihrem großartigen Blick auf den Hafen von Hvar. Diverse Mauern und Türme sollten eigentlich nicht bestiegen werden, doch es gab überhaupt keine Absperrungen. Ziemlich gefährlich, vor allem nachdem die Sonne untergegangen war und man als Brillenträger nur noch die Sonnenbrille auf der Nase hatte. Der Sonnenuntergang war cool, der Cocktail auch.






An unserem allerletzten Tag fanden wir noch eine richtig angenehme Strandbar, gar nicht weit von unserer Ferienwohnung entfernt. Abschließendes Abendessen. Ein letzter Cocktail. Ein allerletzter kitschiger Sonnenuntergang.



Fast hätten wir hier bleiben müssen: Der Online-Check-in wollte uns einfach nicht einchecken. Über die Airline-App kamen wir nicht weiter und wurden stattdessen auf eine kroatische Seite umgeleitet, die wahrscheinlich ein Azubi erstellt hat. Erst mit der E-Ticket-Nummer funktionierte es. Und wo findet man die? Dieses Drama hat fast den gesamten Erholungseffekt zunichtegemacht.
Und was bleibt? Wir sind erholt, haben eine ganze Menge erlebt, vielleicht nicht ganz so viel wie im letzten Jahr.
Und welches Fazit ziehen wir? Urlaub in südeuropäischen Ländern, die im Sommer vom Tourismus leben, sollte man besser in den Oktoberferien machen. Im Juli und August ist es definitiv zu heiß und zu voll.
Morgen um diese Zeit hängt die Wäsche schon auf dem Wäscheständer, die Koffer stehen wieder in der Kammer. Und ich werde alle meine Blogeinträge noch einmal lesen und in Erinnerungen schwelgen.
Back to Everyday Life with Salt on Our Skin
It’s already over. Almost.
I’m sitting at Dubrovnik Airport. Our suitcase is checked in, we breezed through security, tested a few perfumes, and generously sprayed ourselves with one as a substitute for the deodorant we forgot.
On the drive from Hvar back to Dubrovnik, all the places that had shaped our holiday passed by one last time. It started with the journey across the entire island of Hvar, from our apartment to the ferry in Sućuraj, passing through Stari Grad, Jelsa, and Humac, along a narrow road with oncoming traffic. We even had to squeeze past a bus.
Then came the ferry crossing to Drvenik and the drive along the Adriatic coast, through the fertile Neretva Delta and past Ston, home to Europe’s longest preserved historic defensive wall. We made one last stop at the beach where, just a week earlier, we had gone swimming at sunset. One more dip in the sea, which by now felt almost as warm as a bathtub. But then again, it was another scorching day. The signs along the highway displayed 35°C.
One last view of Dubrovnik from above. Today, without the cruise ships. Then the bay of Cavtat, only a few kilometres from the airport.
I’m feeling nostalgic.
The sapphire-blue Adriatic, the turquoise coves, the rocky beaches—I already miss them.
More than anything, I’ll miss our private beach on Hvar. Every single morning began with a swim in that unbelievably clear water.
The last few days were so hot and humid that we skipped most sightseeing. Instead, I enjoyed my books—this time on my e-reader, because there’s only so much luggage space if you prefer paperbacks.
Only in the evenings did we leave our beach and our air-conditioned little hideaway, setting off in search of bars, sunsets, and cocktails.
The day before yesterday, we climbed the Spanish Fortress for its spectacular view over Hvar Harbour. Several walls and towers were clearly not meant to be climbed, yet there were no barriers at all. Quite dangerous, especially after sunset when, as someone who wears glasses, I still had my sunglasses on. The sunset was fantastic. The cocktail was, too.
On our very last day, we discovered one more lovely beach bar, not far from our apartment. One final dinner. One last cocktail. One last wonderfully cheesy sunset.
We almost ended up staying in Croatia longer than planned. The online check-in simply refused to check us in. The airline app wouldn’t let us continue and redirected us to a Croatian website that looked as if it had been built by an intern. It only worked once we entered the e-ticket number. And where exactly are you supposed to find that? That little drama nearly wiped out all the relaxation we had gained over the past weeks.
So what remains?
We’re relaxed, we’ve experienced an incredible amount, even if perhaps not quite as much as last year.
And what’s our conclusion?
If you’re planning a holiday in Southern European countries that depend heavily on summer tourism, October is probably the better choice. July and August are simply too hot and far too crowded.
Tomorrow at this time, the laundry will already be hanging on the drying rack, the suitcases will be back in the storage room, and everyday life will have quietly returned.
And I’ll be reading through all of these blog posts once again, reliving every moment.
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