OMG! Wie lange war ich nicht mehr hier auf meiner Seite?! Ich musste soeben die Blog-App neu laden, die sich nach längerer Nichtbenutzung ausgeschaltet hat. Und das im ICE, wo das Wifi so schwach ist wie alles andere auch bei der DB. Doch dazu komme ich später in einem oder zwei oder drei anderen Blogs.
Bleibe ich erst einmal bei den kleineren Begebenheiten, über die ich eigentlich gesondert berichten wollte, es aber zeitlich nicht auf die Reihe bekommen habe, meine Freizeit sinnvoll zum Schreiben zu nutzen. Stattdessen wurde ich durch andere notwendige Verpflichtungen davon abgehalten. So muss nun eine etwas längere Zugfahrt dafür herhalten. Bei den Verspätungsprognosen könnte es sogar etwas werden, mehrere Blogs auf einen Streich zu verwirklichen. Mal sehen.
Was ist so passiert nach unserem Sommerurlaub an der kroatischen und montenegrinischen Adriaküste? Ich hatte ja noch drei Wochen Ferien.
Ein paar Tage davon ging es per E-Bike in die Heimat. Wie immer in den Sommerferien suche ich mir mal eine Alternativstrecke zum Mulderadweg aus. In diesem Sommer startete ich von Torgau aus. Mit der Regionalbahn bis Falkenberg (Elster), dort Umstieg in die S-Bahn nach Torgau. Ist meist unproblematisch und vor allem pünktlich.
Neben mir saß eine Mutter mit ihrem sehr aufgeweckten Sohn, ca. 7 Jahre alt. Ich habe den Namen vergessen, aber er hat sich meinen gemerkt. Er wollte alles von mir ganz haargenau wissen. Und als ich in Torgau aus der S-Bahn stieg, rief er mir hinterher: Tschüss, Sylke. So, jetzt weiß auch der Bahnhofswärter, wie ich heiße.
Für meine Radtour habe ich mir den Torgischen Radweg ausgesucht, der direkt nach Bad Düben führt, ganz gemütlich ohne große Steigungen. Allerdings hat das Wetter nicht so recht gepasst: 38 Grad. Schon bisschen verrückt. Mein Vater hat es sich zum Glück gespart, mir entgegenzukommen.





Zwischendurch erkundete ich diverse Kriegsschauplätze noch aus der Kaiserzeit, mit einigen Denkmälern, die irgendwo auf einem Berg stehen. Im Turbo-Modus hinauf, aber hinunter war dann doch ein kleines Problem – Treppen mit Fahrrad sind nicht zu empfehlen und dann auch noch mit dem Hinweis: „Betreten auf eigene Gefahr.“ Ja, man hätte ja auch denselben Weg zurücknehmen können.





In den Seen, die auf der Strecke liegen, darf man nicht baden. Mein Wasser ging langsam zur Neige. Und in den ganzen Dörfern gibt es nicht einen einzigen Konsum. Alles geschlossen.




Am Pressler Teich, wo wir früher als Kinder baden waren, gab es nichts mehr. Kiosk geschlossen, Restaurants verlassen, Campingplatz verwuchert. Auweia!







In Bad Düben angekommen, musste ich mir erst einmal ein dickes fettes Eis im Rewe kaufen. Es waren nur noch ein paar Meter bis zu meinen Eltern, ich wollte aber nicht völlig entkräftet ankommen.

Auf der Rückfahrt nach Berlin ging es wieder die altbekannte Strecke am Muldedamm entlang, mit ’ner Erfrischung im ehemaligen Tagebau – dem Goitzschesee.



Summer leftovers – Part 1
OMG! How long has it been since I was last here on my page?! I just had to reload the blog app, which had apparently shut itself down after not being used for so long. And of course I’m doing this on an ICE train, where the Wi-Fi is about as reliable as everything else at Deutsche Bahn. But I’ll get to that later, in one or two or three other blog posts.
For now, let me stick to the smaller things I’d actually planned to write separate posts about but somehow never managed to find the time to use my free time sensibly for writing. Instead, other necessary obligations kept getting in the way. So now a slightly longer train journey will have to do. Judging by the predicted delays, I might even manage to knock out several blog posts in one go. We’ll see.
So, what happened after our summer holiday on the Croatian and Montenegrin Adriatic coast? I still had another three weeks of holiday left.
I spent a few of those days cycling back home on my e-bike. As I usually do during the summer holidays, I decided to find an alternative route to the Mulde Cycle Path. This summer, I started from Torgau. Regional train to Falkenberg (Elster), then change to the S-Bahn to Torgau. Usually pretty straightforward and, most importantly, on time.
Sitting next to me was a mother with her very lively son, about seven years old. I’ve forgotten his name, but he remembered mine. He wanted to know absolutely everything about me, in great detail. And when I got off the S-Bahn in Torgau, he called after me: “Bye, Sylke!” So now the station attendant knows my name too.
For my bike ride, I’d picked the Torgischer Radweg, which leads straight to Bad Düben, nice and easy without any major climbs. The weather, however, wasn’t exactly ideal: 38 degrees. Slightly crazy. Luckily, my father decided not to come and meet me halfway.
Along the way, I explored various old battlefields dating back to the days of the German Empire, complete with monuments standing somewhere on top of a hill. Turbo mode on the way up, but getting back down turned out to be a bit of a problem. Stairs with a bicycle are not recommended, especially when there’s also a sign saying: “Enter at your own risk.” Well, I suppose I could simply have gone back the same way I came.
You’re not allowed to swim in any of the lakes along the route. My water was slowly running out. And in all those villages, there wasn’t a single little shop anywhere. Everything closed.
At Pressler Teich, where we used to go swimming as kids, there was nothing left either. Kiosk closed, restaurants abandoned, campsite overgrown. Oh dear!
When I finally arrived in Bad Düben, the first thing I had to do was buy myself a great big ice cream at Rewe. It was only a few more metres to my parents’ place, but I didn’t want to arrive completely exhausted.
For the ride back to Berlin, I took the familiar route along the Mulde embankment again, with a refreshing dip in the Goitzschesee, a lake created from a former open-cast mine.
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