Nun bin ich schon beim 3. Teil. Wie geht es weiter nach den Sommerferien? Der Sommer ist noch nicht vorbei! Die Ferien schon. Und mit Beginn des neuen Schuljahres wird es wieder ziemlich stressig. Alle Wochenenden voll verplant. Ich beginne eine Coach-Ausbildung, die einmal im Monat am Wochenende stattfindet. Freitags von 15 bis 20 Uhr…

By

—

Was vom Sommer übrig blieb – Teil 3

Nun bin ich schon beim 3. Teil. Wie geht es weiter nach den Sommerferien? Der Sommer ist noch nicht vorbei! Die Ferien schon.

Und mit Beginn des neuen Schuljahres wird es wieder ziemlich stressig. Alle Wochenenden voll verplant. Ich beginne eine Coach-Ausbildung, die einmal im Monat am Wochenende stattfindet. Freitags von 15 bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 18 Uhr. Was habe ich mir da wieder an Land gezogen? Nun ja, ich wollte es so. Ich kenne meine Stärken und denke, dass ich das ganz gut kann: Menschen coachen.

Umso mehr sollte man nach so einem Hammerwochenende wenigstens den Sonntag genießen. Und der zeigte sich von seiner besten Seite. Wunderbarstes Fahrradwetter. Also machten wir einen Abstecher in die Schönower Heide – ehemaliger Truppenübungsplatz. Die Blüte war leider schon fast vorbei.

Das war Wochenende Nr. 1. Wochenende Nr. 2 ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal ging es nach Thüringen zu unserem alljährlichen Studitreffen. In diesem Jahr nach Artern und Bad Frankenhausen.

Der Sommer hielt sich teilweise noch wacker. Outdoor-Aktivitäten am Samstag in Wanderschuhen. Am Sonntag dann Regen. Also wechselten wir das Programm und besuchten am Tag des offenen Denkmals eine ehemalige Zuckerfabrik in Oldisleben.

Ich lernte dort, dass die Verarbeitung der Zuckerrüben als „Kampagne“ bezeichnet wurde. Und die letzte dieser Kampagnen fand kurz nach dem Ende der DDR statt.

Die Fabrik selbst blieb als Industriedenkmal erhalten, mit Maschinen von 1820 bis 1870. Krass. Das Sanitätszimmer im Originalzustand – es roch sogar noch genauso. Der Versammlungsraum mit typischem Wanddekor – Blümchentapete – und Honecker grinste uns höhnisch von der Wand an. Ein alter Röhrenfernseher zeigte die Dokumentation über die letzte Kampagne.

Leider hatten wir nicht so viel Zeit, uns alles ganz genau anzuschauen, weil wir zum Zug mussten. Wir hatten einfach zu früh gebucht und statt eines Flextickets einen Sparpreistarif gewählt. Zugbindung leider.

Aber ob das Flexticket besser ist, sei mal dahingestellt. Ich sitze immer noch im Zug. Auch mit Flexticket fährt dieser nicht schneller. 40 Minuten Verspätung. Aber so weit bin ich noch nicht. Wartet auf den nächsten Teil.

Erst einmal zurück zu den Wochenenden. Das Wochenende nach Artern war den Wahlen gewidmet. Ich war wieder Wahlvorsteherin in unserem Wahlbüro mit meinem Dreamteam, mit dem ich schon so einige Wahlen bestritten habe. Ja, was soll ich sagen?! Das Wahlergebnis ist ja allen bekannt.

Und so vergehen die Wochen und Wochenenden und man ist schon wieder ein Jahr älter. Aber immerhin: Der Sommer ist noch immer nicht vorbei. Um die 20 Grad, kaum Regen. Am 27. September schwammen wir noch ein paar Züge durch den Ruppiner See.

Ende des 3. Teils der Sommernachlese. Es geht weiter …

Summer leftovers Part 3

And now I’m already on Part 3. So what happened after the summer holidays? Summer wasn’t over yet! The holidays were.

And with the start of the new school year, things got pretty stressful again. Every weekend fully booked. I started a coaching course that takes place one weekend a month. Fridays from 3 to 8 p.m. and Saturdays from 10 a.m. to 6 p.m. What have I got myself into this time? Well, I wanted it this way. I know my strengths, and I think I’m actually quite good at it: coaching people.

All the more reason to enjoy the Sunday after a killer weekend like that. And the weather couldn’t have been better. Perfect cycling weather. So we took a trip to Schönower Heide – a former military training ground. Unfortunately, most of the heath was no longer in bloom.

That was weekend No. 1. Weekend No. 2 wasn’t far behind. This time, we headed to Thuringia for our annual university reunion. This year: Artern and Bad Frankenhausen.

Summer was still hanging in there, at least partly. Outdoor activities and hiking boots on Saturday. Then rain on Sunday. So we changed plans and, as it happened to be Open Monument Day, visited a former sugar factory in Oldisleben.

There I learned that the processing season for sugar beet was referred to as a “campaign”. And the last of these campaigns took place shortly after the end of the GDR.

The factory itself has been preserved as an industrial monument, complete with machinery dating from 1820 to 1870. Crazy. The first-aid room was still in its original state – it even smelled the same. The meeting room had the typical wall decor – floral wallpaper – while Honecker grinned mockingly down at us from the wall. An old tube TV was showing a documentary about the final campaign.

Unfortunately, we didn’t have enough time to look at everything properly because we had a train to catch. We’d simply booked too early and, instead of getting a flexible ticket, had gone for the cheaper saver fare. Tied to a specific train, unfortunately.

But whether the flexible ticket would have been any better is another question. I’m still sitting on the train as I write this. Even with a flexible ticket, this train wouldn’t be going any faster. 40 minutes late. But I’m getting ahead of myself. Wait for the next part.

For now, back to the weekends. The weekend after Artern was all about the elections. Once again, I was the presiding officer at our polling station, together with my dream team, with whom I’ve already survived quite a few elections. Well, what can I say?! Everyone knows the result.

And just like that, the weeks and weekends fly by and suddenly you’re another year older. But at least summer still wasn’t over. Around 20 degrees, hardly any rain. On September 27, we even managed a few lengths in Lake Ruppin.

And that’s the end of Part 3 of my Summer Leftovers. More to come …

Hinterlasse einen Kommentar