Heute mal nur ein kurzer Blog, dafür mit ganz vielen schönen Bildern von Altea. Ich hatte es ja gestern bereits angekündigt: Heute ist wirklich Ruhetag! Nach meinen beiden verrückten, abenteuerlichen Abstechern in die Wildnis wurde ich heute tatsächlich in die Schranken gewiesen. Meine Zehen waren geschwollen, einer sogar blau. Mein Körper scheint mit meiner Vorstellung…

By

—

Altea: Blaue Kuppeln, blaue Zehen, kleine Umwege

Heute mal nur ein kurzer Blog, dafür mit ganz vielen schönen Bildern von Altea.

Ich hatte es ja gestern bereits angekündigt: Heute ist wirklich Ruhetag! Nach meinen beiden verrückten, abenteuerlichen Abstechern in die Wildnis wurde ich heute tatsächlich in die Schranken gewiesen. Meine Zehen waren geschwollen, einer sogar blau. Mein Körper scheint mit meiner Vorstellung von Urlaub nicht ganz einverstanden zu sein.

Dabei hatte ich mir gestern schon einen schönen Plan zurechtgelegt: die Felsenfestung von Guadalest mit ihrem Stausee und anschließend die Altstadt von Altea. Doch schon nach dem Frühstück musste ich die Hälfte davon streichen. Es rumorte in meinem Bauch. Also Planänderung: Wir verschieben den Ausflug auf den Nachmittag und machen am Vormittag einfach mal Urlaub.

So richtig mit Buch auf der Terrassencouch und nem Tee für den Bauch. Soll ja auch ganz schön sein.

Am Nachmittag ging es dann doch noch nach Altea, ca. 40 km entfernt in Richtung Süden. Ich hatte mir einen idealen Parkplatz ausgesucht, von dem aus sowohl die Altstadt als auch die Strandpromenade in etwa 15 Minuten zu Fuß erreichbar waren. Und tatsächlich: Der Parkplatz war perfekt! Kein ewiges Rumrangieren beim Einparken. Einfach hinstellen, fertig. Bin ganz stolz auf mich, denn Altea ist so eine richtige Touristenstadt.

Markenzeichen sind die weißen Häuser, die engen Gässchen, das Kopfsteinpflaster und die vielen Treppen, die hinauf zur Kirche Nuestra Señora del Consuelo mit ihren wunderschönen blauen Kuppeln führen. Ist ein bisschen wie Montmartre hier, mit all den Treppen und den Massen an Touris.

Von den diversen Miradors hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt, das Meer, die Berge und in der Ferne auf Benidorm. Ich verweile eine Weile am Mirador Blanc und versuche, die Skulptur dort zu fotografieren. Am liebsten ohne Menschen. Aber das ist gar nicht so einfach. Ständig ziehen Scharen von Reisegruppen vorbei, schlecht angezogene Touristen aus Deutschland oder aufgebrezelte Insta-Tussis mit aufgespritzten Lippen, die nur noch mit dem Handy vor dem Gesicht herumlaufen und ihre Schlauchbootlippen in die Kamera strecken. Ein Schauspiel für sich. Und ich will doch eigentlich nur ein Foto!

Also schlendere ich weiter. Oder besser gesagt: Ich nehme die nächsten Treppen in Angriff. Schön langsam und mit Rücksicht auf meine lädierten Füße.

Die Kirche ist mit wunderschönen Blumenarrangements geschmückt. Für eine Hochzeit, wie sich später herausstellt. Auf meiner Erkundungstour begegne ich bereits Teilen der Hochzeitsgesellschaft, und wenig später fährt auch das Brautpaar vor. Der ganze Platz versammelt sich vor der Kirche. Hübsche Braut, ganz in Gardine.

Ich laufe noch bis zum Palau, einem Kunstzentrum, das leider geschlossen ist. Also wieder zurück, noch einmal durch die Gässchen und hinein in die kleinen Boutiquen. Dabei fallen mir ein paar hübsche Sachen ins Auge und schließlich auch in meine Tasche. Am Ende bin ich um eine Jacke, ein Paar Ohrringe und eine Kette reicher. So viel zum Thema Ruhetag. Wenigstens meine Füße haben beim Shoppen nicht protestiert.

Nach drei Stunden habe ich genug. Ich hole Noria von der Strandpromenade ab, wo sie sich mit Familie getroffen hat, damit sie auch wieder den Weg zum Auto zurückfindet.

Eigentlich könnten wir jetzt ganz entspannt nach Dénia zurückfahren. Eigentlich! Aber so ganz ohne kleines Abenteuer scheint bei uns kein Tag zu Ende gehen zu dürfen.

Kurz vor der Autobahnabfahrt fällt plötzlich der Monitor im Auto aus. Und damit verpassen wir prompt die Ausfahrt. Also weiterfahren, ca. 20 km bis zur nächsten Möglichkeit, die Autobahn zu verlassen. Wir sind schon fast in Valencia, als wir endlich wieder in die richtige Richtung fahren. Nämlich zurück! Eine unfreiwillige Verlängerung unseres Ausflugs. Hatten wir ja auch unbedingt noch gebraucht.

Und morgen? Ist Sonntag. Zeitumstellung! Wir bekommen eine Stunde geschenkt. Es wird schon um 7 Uhr hell, dafür ist um 18 Uhr der Tag vorbei. Und zu Hause sogar schon um 17 Uhr.

Ich will gar nicht daran denken!!!

Altea: Blue Domes, Blue Toes and a Few Little Detours

Just a short blog today, but with lots of beautiful pictures of Altea.

I already announced it yesterday: Today really is going to be a rest day! After my two crazy, adventurous excursions into the wilderness, I was finally forced to slow down. My toes were swollen, one of them even blue. Apparently, my body doesn’t quite agree with my idea of a holiday.

And I had already made such a lovely plan yesterday: the hilltop fortress village of Guadalest with its reservoir, followed by the old town of Altea. But right after breakfast, I had to abandon half of it. My stomach was rumbling and complaining. So, change of plans: We’ll postpone our outing until the afternoon and spend the morning actually being on holiday.

You know, the proper kind. A book on the terrace sofa and a nice cup of tea to settle my stomach. Apparently, that’s supposed to be quite enjoyable too.

In the afternoon, we finally set off for Altea, about 40 km south of Dénia. I had picked out the perfect parking spot, with both the old town and the seafront promenade within a 15-minute walk. And indeed, the parking spot was perfect! No endless manoeuvring to squeeze into a tiny space. Just pull in, park, done. I’m rather proud of myself, considering Altea is a proper tourist town.

Its trademarks are the whitewashed houses, narrow little alleyways, cobblestone streets and countless steps leading up to the church of Nuestra Señora del Consuelo, with its beautiful blue domes. It’s a bit like Montmartre here, with all those stairs and masses of tourists.

From the various viewpoints, or miradors, you get wonderful views of the town, the sea, the mountains and, in the distance, Benidorm. I spend some time at Mirador Blanc, trying to photograph the sculpture there. Preferably without any people in the picture. But that’s easier said than done. Hordes of tour groups keep passing by, badly dressed German tourists and dolled-up Instagram divas with pumped-up lips, wandering around with their phones permanently in front of their faces, pouting their inflatable boat lips at the camera. Quite a spectacle in itself. And all I want is one decent photo!

So I wander on. Or rather, I tackle the next flight of stairs. Slowly, and with some consideration for my poor, battered feet.

The church is decorated with gorgeous flower arrangements. For a wedding, as it turns out later. During my little exploration, I come across some of the wedding guests, and shortly afterwards, the bride and groom arrive. The whole square gathers in front of the church. Pretty bride, all dressed up in what looks like a curtain.

I walk on to the Palau, an arts centre, which unfortunately is closed. So back I go, once more through the little alleyways and into the charming boutiques. A few pretty things catch my eye and somehow end up in my shopping bag. By the end of it, I’m the proud owner of a new jacket, a pair of earrings and a necklace. So much for a rest day. At least my feet didn’t complain about the shopping.

After three hours, I’ve had enough. I pick up Noria from the seafront promenade, where she’s been meeting family, so she can find her way back to the car.

Now, in theory, we could simply drive back to Dénia and enjoy a relaxing evening. In theory! But apparently, no day of ours can end without at least one little adventure.

Just before our motorway exit, the car’s display suddenly goes black. And with it, we promptly miss our exit. So onwards we go, another 20 km before we can finally leave the motorway. We’re practically in Valencia by the time we manage to head in the right direction again. Backwards, that is! An unexpected extension to our day trip. Just what we needed!

And tomorrow? It’s Sunday. Time to change the clocks! We get an extra hour as daylight saving time ends. It’ll already be light at 7 a.m., but by 6 p.m. the day will be over. And back home, it’ll be dark by 5!

I don’t even want to think about it!!!

Kommentar verfassen